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Gesamtbanksteuerung, Finanzanalysen, Dispositives Banking

Der Financial Service Sektor ist durch unterschiedlichste Einflussfaktoren bedeutend stärker auf ein funktionierendes und hochqualitatives Analyzing und Reporting angewiesen als andere Industrien. Diese Besonderheit basiert auf der Risikostruktur und –anfälligkeit der zugrundeliegenden Produkte, der extremen Finanzvolumen und der Systemrelevanz der Financial Service Industrie im Markt und vor allem der daraus resultierenden gesetzlichen Vorgaben.

Das Reporting untergliedert sich im Financial Services Umfeld in drei Gruppen:

  • Regulatory Reporting (offizielle Meldungen anhand definierter gesetzlicher Vorgaben)
  • Finance Reporting (externe Rechnungswesen)
  • Management Reporting (interne Rechnungswesen und Controlling)

Das Reporting weist vorab definierte, analysierte und bewertete sowie aggregierte Informationen aus. Damit die ausgegebenen Informationen korrekt sind, müssen die vorab laufenden Prozesse, Funktionen und Berechnungen fehlerfrei konzipiert und integriert sein. Hierbei liegt die strukturelle Fokussierung auf in sich interagierende Architekturen (organisatorisch, fachlich, technisch), zugehörige Daten/Datenflüsse und Kalkulationsmodelle.

Anwendungsbereiche für Analysen und Reportings im Financial Services sind beispielsweise:

  • Risikomanagement und -controlling
  • Bilanz- und GuV-Erstellung (Accounting)
  • Interne/individuelle Controlling- und Statistikanforderungen
  • Dashboards und Corporate Performance Management
  • Meldewesen für BAFIN- und Zentralbankenanforderungen
  • Profitabilitätsberechnungen /Einzelgeschäftskalkulationen
  • Portfoliobewertungen (Finanzprodukte) / Asset Management Bewertungen
  • Limitbewertungen / Fazilitätsbewertungen
  • Liquiditätssteuerungen
  • Internes Projektmanagement (v.a. Programme und Projektportfolien)

Bedingt durch Komplexität und Vielartigkeit der Analysen und Ausweisungen sind die zugrundeliegenden Prozesse, Strukturen und Ergebnisse oftmals fehlerbehaftet, redundant oder lückenhaft. Zudem ist oftmals ein großes Automatisierungspotential vorhanden, welches Aufwandsreduzierungen und Durchlaufzeitenverkürzung in sich birgt.

Fehlerbeseitigungen und Hebung von Potentialen lassen sich durch Prozess- und Strukturverbesserungen realisieren. Durch den (punktuellen) Einsatz von Standardsoftware können zudem Performanceverbesserungen realisiert werden.

Auf Applikationsseite gibt es diverse Standardsoftwareprodukte für den analytischen und berichtenden Anwendungsbereich der Financial Services Industrie:

  • Business Intelligence / Business & Data Warehouses
  • Marktrisikoanalyzer
  • Credit Portfolio Management Systeme
  • Accounting Systeme
  • Basel-II und Solvency-II Lösungen
  • Governance und Operational Risk Systeme
  • Asset Liability Management Produkte
  • Meldewesensysteme
  • Spezielle Anwendungen für „Bad Debts“-Management und Risikovorsorge
  • Quellensteuersysteme

Durch die Kombination von integriertem Business Process Management und den sinnvollen Einsatz von „kundenzugeschnittener“ Standardsoftware lassen sich starke und vor allem nachhaltige Verbesserungen erzielen.

KPS unterstützt Ihr Unternehmen bei der Analyse, Bewertung, Konzeption und Umsetzung ergebnisorientierter Transformationsvorhaben für Analysis und Reporting Projekte. Neben der  strategischen und fachlichen Beratung, der Evaluierung und architekturellen Orchestrierung geeigneter Systeme & Software unterstützen wir Sie bei der zeit- und nutzenoptimalen Umsetzung des Projektes. Der angebotene Service ist unter anderem auch integrativer Bestandteil der vielfach angewandten innovativen KPS Rapid Transformation® Methodik.